Musik auf der Burg – 69. Chor- und Instrumentalwoche

Unsere ReferentInnen in dieser Woche sind:

Kammerchor, Großer Chor: Alexander Toepper

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  • Beruf:

    Kirchenmusiker, Organist/Cembalist, Chorleiter

  • Wie bist du zur Musik gekommen?
    Mit der Familie haben wir immer viel gesungen. Über den Kinderchor und die Musikschule bin ich dann tiefer eingestiegen und wollte immer mehr über die klassische Musik und das Chorsingen erfahren, sodass ich nach der Schule dann Musik studiert habe.

  • Welche Ideen hast du für deinen großen Arbeitskreis?
    Nach den gewaltigen Einschränkungen beim Chorsingen der letzten anderthalb Jahre steht das gemeinsame, direkte Musizieren und Aufeinanderhören im Vordergrund. Das Repertoire wird die Bandbreite der klassischen Chormusik vom 16. Jahrhundert bis heute abdecken und sowohl geistliche als auch weltliche Werke beinhalten.

  • Wo kann man im Internet mehr über dich erfahren?
    www.seicentovocale.de/das-ensemble/

Pop-Chor: Andreas Haakshorst

  • Beruf:
    Jazzsänger, Komponist, Arrangeur, Gesangspädagoge, Chorleiter
  • Wie bist du zur Musik gekommen?
    Meinen ersten Kontakt mit Musik hatte ich in den Kinder- und Jugendchören meiner Gemeinde in Münster. Beruflich hat es mich aber erst spät zur Musik berufen und so ging es erst nach meinem VWL-Studium auf die Musikhochschule.
  • Welche Ideen hast du für deinen großen Arbeitskreis?
    Mit dem Jazz- und Popchor würden wir uns gerne mit Songs aus dem Bereich Film und Fernsehen beschäftigen und freuen uns damit auf ein stilistisch besonders vielfältiges Programm.
  • Welche Ideen hast du für die kleinen Arbeitskreise?
    In kleineren Gruppen soll es dann die Möglichkeit geben, sich intensiv mit Stimmbildung zu beschäftigen, mit verschiedenen Schwerpunkten in einzelnen Workshops.

Pop-Chor: Markus Michael

  • Beruf:
    Kirchenmusiker und freischaffender Chorleiter
  • Wie bist du zur Musik gekommen?
    Gemeinsames Musizieren spielte im Elternhaus eine große Rolle, die Liebe zur Chormusik in allen Stilrichtungen habe ich als Jugendlicher vor allem bei der ehemaligen Referentin Michaela Ratte im heimischen Jugendchor wie auch als Teilnehmer der Gemener Chor- und Instrumentalwochen entdeckt.
  • Welche Ideen hast du für deinen großen Arbeitskreis?

    Unter dem großen Thema „Songs aus Film und Fernsehen“ möchte ich mit einer abwechslungsreich zusammengestellten Stückauswahl an Stimmfarbe, Intonation und Groove arbeiten, auch der stimmbildnerische Aspekt soll nicht zu kurz kommen.

  • Welche Ideen hast du für die kleinen Arbeitskreise?

    Neben einer Vertiefung der stimmbildnerischen Arbeit wäre dies ein Ort für die Betreuung von bestehenden oder spontan gebildeten kleineren Ensembles. Ggf. ist eine vorherige Kontaktaufnahme sinnvoll.

Blockflöten: Susanne Hochscheid

  • Beruf:
    Blockflötistin
  • Wie bist du zur Musik gekommen?

    Ich habe, ganz traditionell, als Kind mit dem Blockflötenunterricht begonnen. Schon früh hat mir meine Lehrerin die Möglichkeit gegeben in Kammermusikprojekten mitzuspielen, die mich durch meine gesamte Schulzeit begleitet haben. Ich hatte z.B. ein Blockflötenquartett, habe mit einem Gitarristen zusammen und auch in einem gemischten Musikensemble der Kirche gespielt. Später habe ich noch Geige gelernt und im Schulorchester musiziert.
    Mit 17 habe ich an unserer örtlichen Musikschule eine Blockflötenklasse übernommen und nach dem Abitur dann Blockflöte in Köln und den Niederlanden studiert. Die Faszination für dieses Instrument begleitet mich also schon seit meiner Kindheit und hat bisher nicht nachgelassen.
    Mehr über meine aktuellen musikalischen Projekte, Konzerte und Ensembles gibt es auf meiner Internetseite zu finden.

  • Welche Ideen hast du für deinen großen Arbeitskreis?

    Da die Blockflöte in sehr vielen verschiedenen Stilen ihren Platz gefunden hat, werden wir sehr breit gefächert arbeiten. Es werden sowohl Werke aus der Alten Musik (Barock/Renaissance) als auch modernere Stücke, Folklore aus verschiedenen Ländern oder Jazz/Pop Arrangements erarbeitet.

  • Welche Ideen hast du für die kleinen Arbeitskreise?

    Für Blockflöten: Techniktraining für Finger, Zunge und Atem; Intonation im Blockflötenensemble

    Gemischte Angebote für Blockflöten und Streicher und Sänger: Arrangements von Tänzen aus der Sammlung von John Playford; Renaissancetänze aus Terpsichore – Michael Prateorius; Arrangements populärer Stücke wie z. B. Wellerman, Mamma Mia, Penny Lane, Every breath you take.

  • Wo kann man im Internet mehr über dich erfahren?
    www.susannehochscheid.de

Streicher: Gabriele Nußberger

Gabriele Nußberger (Streicher)
Bildquelle: Beatrice Tomasetti
  • Beruf:
    Geigerin, Dirigentin
  • Wie bist du zur Musik gekommen?
    Bereits mit 5 Jahren erhielt ich Geigenunterricht. Die Musik gehörte zum Leben wie Frühstück und Schule. In diesem Interview steht sehr ausführlich mein Werdegang und mein Verständnis von Musik und Unterricht.
  • Welche Ideen hast Du für Deinen großen Arbeitskreis?
    Je nach Besetzung z. B. Kammermusik von Telemann, Divertimenti und Streichquartette von Mozart und „Summa“ von Avo Pärt.
  • Welche Ideen hast Du für die kleinen Arbeitskreise?
    „La folia“ und Bachchoräle in gemischter Besetzung. Lustig sind auch irische Traditionals, leicht zu spielen, am Besten auswendig.